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migRaven Referenzbericht – Novell-Migration für 2800 Mitarbeiter

 

Die 15 Terabyte der Mainova AG

Die aikux.com GmbH hat mit dem Migrationstool migRaven den größten Energieversorger Hessens auf dem Weg zu neuen NTFS Fileservern begleitet. Lange vor der ursprünglich veranschlagten Deadline waren nicht nur alle Daten aus Novell migriert, sondern auch die gesamte Berechtigungsstruktur für die langfristige und nachhaltige Administration vorbereitet.

 

migRaven im Einsatz bei der Mainova AG

–> Download als pdf

Der Auftraggeber:

Die Mainova AG ist einer der größten regionalen Energieversorger in Deutschland und beliefert rund eine Million Menschen in Hessen und den angrenzenden Bundesländern mit Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Die Mainova AG ging 1998 aus dem Zusammenschluss der Stadtwerke Frankfurt am Main und der Maingas AG hervor. Der Energie- und Wasserversorger beschäftigt 2.943 Mitarbeiter (Stichtag 31. Dezember 2012) und erzielte im Jahr 2012 einen Umsatz von 1,98 Milliarden Euro.

Die Aufgabe:

Die aikux.com GmbH wurde 2013 von der Mainova AG beauftragt, bei der Migration von Daten und Fileserverberechtigungen von Novell auf Windows-Fileserver zu unterstützen. Von dieser Umstellung waren zehn Organisationseinheiten betroffen, die zu migrierende Datenmenge belief sich auf ca. 15 TeraByte. Ein Consultant von aikux.com beschränkte den zeitlichen Aufwand nach eingehender Analyse der Situation und unter der Voraussetzung, dass die vorgeschlagenen Tools und Methoden Anwendung finden würden, auf fünfundzwanzig Mann-Tage.

migRaven für die Migration von Novell-Fileservern in die Windowswelt

Die Umsetzung:

In der Anfangsphase des Migrationsprojektes bestand die Aufgabe darin:

  • die in Novell bestehende Berechtigungsstruktur auszulesen,
  • sie für die Weiterverarbeitung in einem langfristig zu nutzenden Verwaltungswerkzeug für NTFS-Berechtigungen vorzubereiten und
  • die Daten ins AD und ins Filesystem zu schreiben.

Nicht nur der Ordnung halber sei erwähnt, dass selbstverständlich einleitend ein Scan durch ein Tool ausgeführt wurde, das Verlinkungen in Dateien erkennt, sichert und dadurch künftige Kopiervorgänge unkritisch werden läßt. Aber der eigentliche erste Schritt bestand im Einlesen der Datei, welche die Pfadangaben in Novell beinhaltet. Diese wurde umgewandelt in eine CSV-Datei, damit die Daten lesbar werden für die Anpassung der Berechtigungen an die Anforderungen des Windows-Filesystems.

Im nächsten Schritt kam migRaven zum Einsatz: Nachdem die CSV-Datei von migRaven eingelesen ist, beginnt das Tool, alle berechtigten Gruppen und OUs nach Usern aufzulösen. Es veranlasst einen Abgleich zwischen Novell und dem AD und prüft, ob die User vorhanden sind, prüft, ob Gruppen, OUs und User auf mehrere Verzeichnisse berechtigt sind und legt dann entsprechende Rollen-Gruppen an und fügt die entsprechenden Benutzer hinzu.

Aus den Daten der CSV-Datei erzeugt dann migRaven die Berechtigungsgruppen, wobei alle diese Prozesse noch in der Datenbank stattfinden, also das Produktivsystem niemals gefährden können! Überprüfungen und Änderungen sind also zu jeder Zeit möglich. Wenn alles den Wünschen und Vorgaben entspricht, können die Daten ins AD und ins Filesystem geschrieben und dadurch die Berechtigungen vergeben werden.

Üblicherweise muss man für diese Arbeit ohne ein Werkzeug wie migRaven einen ganzen Arbeitstag aufwenden, wenn nicht noch mehr. Im konkreten Fall bei der Mainova AG ging man abteilungsweise vor und es wurde im Durchschnitt nur wenig mehr als eine halbe Stunde benötigt. Nach der Vergabe der neuen NTFS-Berechtigungen erfolgten das Kopieren der Daten mit robocopy und ein finaler Scan, mit dem noch einmal die Integrität der Dateiverlinkungen geprüft und Brüche repariert wurden. Dem letzten Kopieren von Daten, die in der Zwischenzeit im normalen Arbeitsprozess bearbeitet worden waren, schloss sich die Freigabe, das Umschalten auf den neuen Fileserver an: Die Migration war beendet.

Die Arbeitsschritte wurden für jede Tochter des Firmenverbundes Mainova AG separat absolviert und erforderten durchschnittlich jeweils fünf Arbeitstage. Durch den geschickten Einsatz von DFS während der Migration konnten alle Daten blockweise von Novell nach MS Windows migriert werden. Die Arbeit im Unternehmen wurde durch den Migrationsprozess nicht unterbrochen oder beeinträchtigt, der veranschlagte Projektzeitraum nicht überschritten und die gesetzte Deadline ohne Mühe eingehalten. Durch den Einsatz von migRaven konnte der Migrationszeitraum von ursprünglich geplanten bzw. veranschlagten zwölf Monaten auf sechzig Tage begrenzt werden!

Das Urteil:

Christoph Saar, RZ-Betrieb und Druckdienste Sachgebietsleiter, Mainova AG:

„Von der Kontaktaufnahme bis zum ersten Besprechungstermin im Hause der Mainova vergingen nur wenige Tage. Die betrieblichen Anforderungen hinsichtlich Minimieren von negativen Auswirkungen auf den Betrieb unter Berücksichtigung des straffen Zeitplanes wurden sehr gut von der aikux verstanden. In der Umsetzungsphase hat uns besonders die professionelle und zielführende Zusammenarbeit der aikux mit anderen involvierten Dienstleistern überzeugt. In einem Projekt kann nicht alles zu 100 Prozent vorgeplant und berücksichtigt werden. Durch ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen den Consultants vor Ort und dem Entwicklungsteam im Backoffice konnten sehr schnell individuelle Anpassungen am Produkt umgesetzt und in den Migrationsablauf übernommen werden. Das Migrationsprojekt wurde erfolgreich und fristgerecht, mit minimalen Ausfallzeiten für die Benutzer in einer hohen Qualität umgesetzt.“

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