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PeerSync & PeerLock für einen Failover-Server konfigurieren

Ausfallsicherung per Failover-Fileserver

Wie können PeerSync und PeerLock so konfiguriert werden, dass im Fall eines Fileserver-Ausfalls die Datei-Kollaboration bzw. der Dateilock auf den Failover-Server überspringt?

Umgebung und Ausgangslage

In diesem Beispiel gehen wir von einer geclusterten Umgebung mit 2 Servern aus, Node1 und Node2. Node1 ist der primäre Server und Note2 ist der Failover-Server, der beim Ausfall von Node1 übernehmen soll. Node1 ist in eine Datei-Kollaboration mit einem anderen Server eingebunden, den wir Fileserver1 nennen. Fällt also Node1 aus, wird Node2 automatisch zum primären Server. In diesem Fall sollen PeerSync und PeerLock automatisch die Kollaboration zwischen Fileserver1 und Node2 fortsetzen.

Um PeerSync und PeerLock auf Node2 zu starten, wird eine Trigger-Datei eingesetzt, die vorher festgelegt werden muss. Diese Trigger-Datei wird von PeerSync in Echtzeit überwacht. Wird die Trigger-Datei aktualisiert, beginnt automatisch die Kollaboration zwischen Fileserver1 und Node2. Diese Datei sollte in den normalen failover-Prozess integriert werden, damit sie aktualisiert wird sobald ein Failover eintritt und Node2 einspringt.

Alle Konfigurationsdateien, die im Beispiel aufgeführt werden, können Sie hier einsehen:

Download: failover.zip

Voraussetzungen

Damit PeerSync eine Trigger-Datei überwachen kann, ist es notwendig, dass das Feature-Set „Enhanced Package“ lizenziert ist.

PeerSync, PeerLock und der PSListener müssen sowohl auf dem primären als auch auf dem Failover-Server installiert sein, in unserem Fall also Node1 und Node2.

MainProfile.SNC

Dieses Profil (siehe failover.zip Datei) repräsentiert die angestrebte bidirektionale Konfiguration zwischen den Servern (Fileserver1 und Node1). Die Profil-Datei muss auch auf Node2 gelegt werden, damit sie bei einem Failover aufgerufen werden kann. Diese Datei muss auch mit PeerLock auf Node2 verknüpft sein. Sobald der Failover beginnt, sollen PeerSync und PeerLock gestartet werden. Dazu müssen beide auf Node2 vorkonfiguriert sein.

Bitte beachten Sie: Unser Beispiel geht davon aus, dann die MainProfile.SNC im PeerSync Installationsordner abgelegt ist (C:\Program Files\PeerSync\MainProfile.SNC). Stimmt der Pfad nicht mit Ihrem überein, können Sie ihn in der PeerSync.REG (Eintrag „Profile File“) korrigieren.

MonitorTrigger.SNC

Dieses Profil muss nur auf Node2 eingebunden werden. PeerSync muss entsprechend konfiguriert werden, um als Service mit diesem Profil ausgeführt zu werden und auf die Trigger-Datei zu reagieren.

Sobald die Datei aktualisiert wird, startet das Profil ein Script (Failover.BAT). Der Pfad des Scripts kann im „Pre/Post Process“ Fenster angepasst werden, wir verweisen in unserem Beispiel auf den PeerSync Installationsordner (C:\Program Files\PeerSync\Failover.BAT).

TriggerFile.TXT

Die Trigger-Datei muss auf Node2 liegen und in den normalen Failover-Prozess integriert sein, um bei einem Failover aktualisiert zu werden. Über die MonitorTrigger.SNC überwacht PeerSync (ausgeführt auf Node2) jede Änderung der Datei. Sobald eine Änderung festgestellt wird, startet die Kollaboration zwischen Fileserver1 und Node2 durch das Ausführen des Scrips. Das Profil überwacht in unserer Konfiguration die „TriggerFile.TXT“ im Verzeichnis C:\TriggerFolder\DummySource. Liegt Ihre Trigger-Datei an anderer Stelle, kann der Pfad im „Scan Limitations“-Fenster angepasst werden.

 Failover.BAT

Die Failover.BAT ist das Script auf Node2, welches ausgeführt wird, sobald die Trigger-Datei aktualisiert wird. Sinn des Scripts ist es, die Kollaboration zwischen Fileserver1 und Node2 mit Hilfe des MainProfile.SNC zu starten, welches bereits im richtigen Verzeichnis liegt und mit PeerLock verlinkt ist. Das Script erstellt beim Ausführen die PeerSync und PeerLock Services und startet sie. In unserem Beispiel liegt die Failover.BAT im Installationsodner (C:\Program Files\PeerSync\Failover.BAT).

Das Script muss für Ihre eigene Konfiguration hinsichtlich der Pfade, Dateinamen und Credentials angepasst werden.

PeerSync.REG

Die Failover.BAT installiert und startet PeerSync und PeerLock. Diese Registry-Datei ist notwendig, um die MainProfile.SNC mit dem PeerSync Service zu verknüpfen. In unserem Beispiel liegt die PeerSync.REG Datei im gleichen Ordner wie das Failover.BAT Script. Bei Bedarf können in der Datei die Pfade für „Profile File“ und „Application“ angepasst werden, um auf Ihre PeerSync EXE und das MainProfile.SNC zu verweisen.

 

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